U bahn Musterschule frankfurt

Der Bau der B-Linie begann am 28. Juni 1966, genau drei Jahre nach der ersten Linie. Nach einer Feierstunde und der Grundsteinlegung in der U-Bahn-Station Miquel- / Adickesallee, wo 1963 der erste Rammschlag stattfand, begaben sich die Teilnehmer, darunter Oberbürgermeister Brundert, Möller verkehrsdezertliche Abteilung und Ministerpräsident Zinn, ans Friedberger Tor, wo in Begleitung von Reden, der Straßenbahnerkapelle und Freibier der feierliche Baubeginn der B-Strecke stattfand. Der neue Vorschlag der Stadt, weder mittelhohe Bahnsteige noch Troglösungen zu bauen, sondern an den beiden Haltestellen Musterschule und Glauburgstraße zwei gestaffelte, jeweils 72 Meter lange und bis zu 80 cm hohe Seitenbahnsteige zu treffen, stieß auf unterschiedliche Resonanz. Während die Befürworter einer In-Bahn-Station in der Innenstadt das Konzept begrüßten, regte sich Widerstand im betroffenen Nordend-Viertel. Unterhalb des Bahnhofsvorplatzes und der unterirdischen Einkaufspassage darunter befindet sich die viergleisige U-Bahn-Station Hauptbahnhof, die als Gemeindestation für die B- und D-Linien gebaut wurde. Es verfügt über zwei Mittelbahnsteige, die nach langfristiger Planung von der Nord-Süd-Linie D und der Ost-West-Linie B in Fahrtrichtung gefahren werden sollen. Derzeit gibt es jedoch nur den östlichen Zweig der B-Strecke und den nördlichen Teil der D-Strecke, die daher bis auf Weiteres kontinuierlich von der Linie U4 genutzt werden. Die Linie U4 befährt Richtung Bockenheim, zusammen mit der dort endenden Linie U5, dem inneren Gleis des Bahnhofs. Ab der Hauptbahnhoflinie U5 verkehrt seit inbetriebnahme der Verlängerung der U4 nach Bockenheimer warten in Richtung Preungesheim das andere Innengleis, das äußere Westliche Gleis wird von der Linie U4 Richtung Bornheim genutzt.

Der östliche Außenweg ist für den bisher nicht realisierten südlichen D-Abschnitt und seit der Eröffnung des Bahnhofs außer Betrieb vorgesehen. Am Hauptbahnhof, dem wichtigsten regionalen Verkehrsknotenpunkt der Region, erfolgt der Übergang zur S-Bahn-Vorstadt, deren Tunnelbahnhof unterhalb der U-Bahn-Station, Straßenbahn-, Stadt- und Regionalbusse sowie regional- und fernbus- und fernbus- und fernbusig liegt.