Tarifvertrag öffentlicher dienst kommunen sachsen anhalt

Forscher an einer Universität, Doktoranden und Postdocs werden in der Regel nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Bundesländer (TV-L) für die Lohngruppe 13 bezahlt. Innerhalb dieser Gruppe gibt es unterschiedliche Erfahrungsstufen, die von der Anzahl der Forschung oder jahre im Beruf abhängen. Professoren und Juniorprofessoren hingegen verdienen Gehälter auf der Grundlage der W-Gehaltsskala. Diese setzt sich aus ihrem Grundgehalt, einer Familienbeihilfe und zusätzlichen Leistungszulagen zusammen. Sozialarbeiter und Sozialpädagogen sind häufig beim Bund oder in den Kommunen beschäftigt. Ihr Gehalt wird dann auf der Grundlage des geltenden Tarifvertrags für Beamte (TVoeD) festgelegt. Um den unterschiedlichen Aufgaben der Sozialarbeit Rechnung zu tragen, wurde eine eigene Tabelle für Sozial- und Bildungsdienste auf lokaler Ebene (TVoeD-SuE) eingeführt. Sie gliedert sich in verschiedene Gruppen, wobei sich die Gruppen S 11 bis S 18 für Hochschulsozialarbeiter und Sozialpädagogen bewerben. Innerhalb dieser Gruppen gibt es mehrere Entwicklungsstadien, die von der Dauer der Beschäftigung abhängen. Das Einstiegsgehalt von Sozialarbeitern und Sozialpädagogen liegt daher je nach Rolle zwischen 2.784 und 3.610 Euro pro Monat. Mit zunehmender Erfahrung wird ihr Gehalt nach 17 Jahren Beschäftigung auf maximal 4.152 Euro und 5.446 Euro pro Monat steigen. Die gültige Gehaltstabelle, aktuelle Informationen und ein Gehaltsrechner werden auf einer unabhängigen öffentlich-rechtlichen Plattform bereitgestellt.

Das durchschnittliche Einstiegsgehalt der Sozialpädagogen liegt bei rund 2.300 Euro. Das Einkommen steigt mit zunehmender Berufserfahrung – vor allem, wenn der Mitarbeiter sich weiterbildet, da dies seine Verhandlungsposition bei Gehaltsverhandlungen deutlich stärkt. In der Regel zahlen öffentliche und kirchliche Arbeitgeber etwas weniger als private Anbieter. Die Größe des Arbeitgebers hat auch einen erheblichen Einfluss darauf, wie viel Sozialpädagogen verdienen. Es gilt: Je größer das Unternehmen, desto höher das Gehalt. Bei Sozialpädagogen, die nicht tarifvertraglich bezahlt werden, variieren die Gehälter je nach Beruf – das Lohngefälle zwischen den einzelnen Bundesländern beträgt knapp 1300 Euro. Das durchschnittliche Bruttomonatsgehalt eines Diplom-Sozialarbeiters ist mit 3.729 Euro das höchste in Hessen, das niedrigste in Mecklenburg-Vorpommern mit 2.452 Euro. Wer in Zukunft in der Großstadt arbeiten will, sollte sich in Frankfurt am Main einen geeigneten Job suchen: Hier ist das monatliche Bruttogehalt eines Diplom-Sozialarbeiters mit durchschnittlich 4.011 Euro am attraktivsten, so das Gehaltsportal Gehalt.de.