Musterhaus erfurt rensch

Nach dem Zweiten Weltkrieg und über die gesamte DDR-Zeit blieb die Wohnungsnot ein Problem, obwohl die Regierung ein großes Wohnungsbauprogramm startete. Zwischen 1970 und 1990 wurden große Plattenbausiedlungen mit Hochhäusern an der nördlichen (für 50.000 Einwohner) und südöstlichen (für 40.000 Einwohner) Peripherie errichtet. Nach der Wiedervereinigung war die Sanierung alter Häuser in der Innenstadt und in den Gründerzeitgebieten ein großes Thema. Der Bund gewährte erhebliche Zuschüsse, so dass viele Häuser saniert werden konnten. Das Erfurter Stadtbild verfügt über einen mittelalterlichen Kern aus engen, geschwungenen Gassen im Zentrum, umgeben von einem Gürtel der Gründerzeitarchitektur, der zwischen 1873 und 1914 entstanden ist. 1873 wurden die Befestigungsanlagen der Stadt abgerissen und es wurde möglich, Häuser in der Gegend vor der ehemaligen Stadtmauer zu bauen. In den folgenden Jahren erlebte Erfurt einen Bauboom. Im nördlichen Bereich (Bezirke Andreasvorstadt, Johannesvorstadt und Ilversgehofen) wurden Mietwohnungen für die Fabrikarbeiter errichtet, während im östlichen Bereich (Krämpfervorstadt und Daberstedt) Wohnungen für Angestellte und Angestellte und der südwestliche Teil (Löbervorstadt und Brühlervorstadt) mit seiner schönen Tallandschaft den Bau von Villen und Herrenhäusern reicher Fabrikbesitzer und Bekannter sahen. Als sich die Sechste Koalition nach der Französischen Niederlage in Russland bildete, befahl Napoleon am 24. Februar 1813 der Petersburger Zitadelle, sich auf die Belagerung vorzubereiten, und besuchte die Stadt am 25. April, um die Befestigungsanlagen, insbesondere die beiden Zitadellen, zu inspizieren. [29] Am 10.

Juli 1813 überstellte Napoleon Alexandre d`Alton, den Baron des Kaiserreichs, für die Verteidigung Erfurts. Als die Franzosen jedoch verfügten, dass 1000 Männer in die Grande Armée eingezogen werden sollten, schlossen sich die Rekruten anderen Bürgern bei Ausschreitungen am 19. Juli an, die zu 20 Verhaftungen führten, von denen 2 vom französischen Kriegsgericht zum Tode verurteilt wurden; [29] Daraufhin ordneten die Franzosen die Schließung aller Gasthauses und Alehouses an. [34] Hier Termin: www.rensch-haus.com/service/kontakt/online-beratung/zip:06556/consultant:aOEzHC53/type:4 In den letzten Jahren hat sich die wirtschaftliche Lage der Stadt verbessert: Die Arbeitslosenquote sank von 21 % im Jahr 2005 auf 9 % im Jahr 2013. Dennoch sind rund 14.000 Haushalte mit 24.500 Personen (12% der Bevölkerung) auf staatliche Sozialleistungen (Hartz IV) angewiesen. Seit 2003 beherbergt das moderne Opernhaus das Theater Erfurt und seine Philharmonie. Die „große Bühne“ hat 800 Sitzplätze und die „Studiobühne“ bietet Platz für 200 Zuschauer. Im September 2005 wurde im Opernhaus die Oper Waiting for the Barbarians von Philip Glass uraufgeführt.

Das Erfurter Theater sorgte in letzter Zeit für Kontroversen. 2005 erregte eine Aufführung von Engelbert Humperdincks Oper Hänsel und Gretel die lokale Presse, da die Aufführung Anregungen von Pädophilie und Inzest enthielt.